Was ein VPN verändert
Ohne VPN läuft Ihr Internetverkehr normalerweise von Ihrem Gerät über den lokalen Router und Ihren Internetanbieter, bevor er eine Website oder Anwendung erreicht. HTTPS verschlüsselt zwar bereits den Inhalt der meisten modernen Websitzungen, doch Netzbetreiber können weiterhin Verbindungsmetadaten wie den Ziel-Dienst, den Zeitpunkt, das Datenvolumen und die Ihnen zugewiesene öffentliche Adresse einsehen. Ein VPN fügt einen weiteren verschlüsselten Tunnel von Ihrem Gerät zum VPN-Anbieter hinzu. Das Ziel sieht dann die öffentliche Adresse des VPN-Servers anstelle der Adresse, die von Ihrem Heim-, Mobil-, Hotel-, Schul- oder Büronetzwerk zugewiesen wurde.
Diese Änderung kann in öffentlichen WLAN-Netzen, auf Reisen, wenn ein Netzwerk Verbindungen intensiv analysiert oder wenn Sie möchten, dass Websites ein anderes Signal zum Netzwerkstandort erhalten, von Vorteil sein. Sie macht ein Konto nach der Anmeldung jedoch nicht anonym. Eine Website kann Sie weiterhin anhand von Anmeldedaten, Cookies, Geräteeigenschaften, Zahlungsdaten oder Informationen, die Sie bewusst übermitteln, erkennen. Ein VPN verlagert zudem einen Teil der Vertrauensbeziehung vom lokalen Netzwerk und dem Internetdienstanbieter auf den VPN-Anbieter, weshalb die Richtlinien und die technische Qualität des Anbieters eine Rolle spielen.